Nachdenklich/Schönes/Sonstiges

 

 

Zu spaet

(geschr.31.1.2003)

 

 

 

Worte die nicht im richtigen

Moment gesagt wurden

sind Worte

die

eines Tages

schmerzen werden

und der Zeitpunkt ist verpasst

den Sinn und das Ziel zu erreichen

 

 

 Anfang

 

 

Verlorene Traeume

(geschr.1.2.2003)

 

 

 

Verlorene Träume

heißt niemals

Vergessen

~ * ~

Die Erinnerung bleibt stets

welchen Traum man besessen

~ * ~

Doch später diesen

ein zweites mal träumen

~ * ~

das sollte man

im Leben

niemals

versäumen

 

 

Anfang 

 

 

Verlasst eure Peiniger!

(geschr.1.2.2003)

 

 

 

Laute Worte zerfetzten meine Seele,

spürte täglich den Griff an meine Kehle.

Kleinigkeiten brachten zur Wallung das Blut.

Tränen vergossen,

dann war alles wieder gut.

 

 

Alles wieder gut, so glaubte ich oft,

auf Besserung vergeblich und lange gehofft.

Gelallte Worte - er nannte es Gespräch,

aus diesem Chaos gab es

nie mehr einen Weg.

 

 

An all die Frauen, die da draußen leiden,

verlasst eure Peiniger, die nur Schmerzen bereiten!

Oft hat man den Mut erst, wenn alles ist zerstört,

aber glaubt mir,

es gibt einen Menschen,

der euren Hilferuf

hört.

 

 

 

Anfang

 

 

Es geht auch anders

(geschr.12.2.2003)

 

 

 

Mit Überlegung eingepackte

und

gut

verschnürte Worte

erreichen den Empfänger

versöhnender

als

der

erhobene

Z

e

i

g

e

f

i

n

g

e

r

 

 

Anfang

 

 

Wertvolle Traeume

(geschr.20.2.2003)

 

 

~*~

Träume bewahren

ist so wertvoll

wie

ein Ring aus Gold

Schon einmal verloren

Meine Träume

nie!

~*~

 

 

 

Anfang

 

 

 

Rasante Gefuehlswelt

(geschr.27.3.2003)

 

 

Gefühlsfarben

wechseln rasant

Zu unklare Bilder

viel schwarz

wenig weiß

dann wieder verwischt

Wild wütendes

Gedankenchaos

lässt Farben

verrückt spielen

Umgeworfene Ordnung

grobe Fehler zulässt

Fettnäpfchen

stehen schon parat

Zerreißende Ungeduld

in verkrampften Muskeln

heftig pulsierenden

Herzens

Jede Hitzewallung

treibt in Höhen

dicker Luft

 

Absturz

auf Boden der Tatsachen

Bittere Erkenntnis

dieser Zustand

bin Ich

Im Gram hervorgeholtes

Selbstmitleid

den Gedankenmotor

aufs Neue anschmeißt

Nickende Gewissheit

er läuft wieder heiß

Selbst

kühle Farben schmelzen

Verlaufen

das Bild

Verworrene Welt

 

 

 Anfang

 

 

 

Fluegel des Lebens

(geschr.28.3.2003)

 

 

 

IIIIIIIII

IIIIIIIII

IIIIIIIII

IIIIIIIII

IIIIIIIII

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(§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§)

Flügel des Lebens

vom Wind getrieben

Sanfter Hauch::::::::::::::::::::::::::::::::::Tosender Sturm

wiegt Seelen in Einklang::::::::::::::::::::bricht Antrieb und Leistung

Harmonischer Tag::::::::::::::::::::::::::::::des Lebensmotors

Friedvolle Nacht:::::::::::::::::::::::::::::::::einzige Kraft

 

 

 

 Anfang

 

 

Lebenshungrig

(geschr.31.3.2003)

 

 

 

Lodernde Flammen

Sehnsucht verheißen

hoch

über randvolle Tränenmeere

hinweg zu schweben

 

Tief durchatmend

jeden kraftraubenden Schmerz

wie getragenes Schuhwerk

abzustreifen

Vergangenheitsblick

verdammend straft

was finstere quälende

Alptraumnächte

in unerbittlicher Zerstörung

hinterließen

 

Lebenshungrig

all die Schönheiten

wartender Welt

umarmen

Gierig

Strahl für Strahl

verdrängten Sonnenscheins

einfangen

 

Tausendfach

dessen wohltuende Wärme

in ausgehungerte Zellen

schleusen

die schon längst

ihre Fühler

nach Leben ausstrecken

 

Weit geöffneten Herzens

neue bessere Wege

bahnen

hinein

in pralles sattes Leben

Auftanken

Sprühenden Ideen folgen

Mutig

mitreißen lassen

vom blühenden Strom

erwachter Träume

 

 

Anfang 

 

 

 

Erwachender Himmel

(geschr.1.4.2003)

 

 

Silbern glänzender Morgentau

sein kühles Kleid noch trägt

Auf saftig grünen Wiesen

streckt sich

neuer verheißungsvoller Tag

Sacht

blinzeln zarte Halme

aufgehender Sonne entgegen

Inmitten betörenden Duftes

wilder Blüten

folge ich

einzigartigem Zauber

atemberaubender Natur

 

Hier und da

aufgewecktes Morgenerwachen

quicklebendiger Falter

Farbenfroh tanzend

verbreiten sie

gute Laune

 

Wie konnte ich

all das

nicht mehr wahrnehmen?

Auf einer Bank sitzend

schweift faszinierter Blick

gen Himmel

Aufgeplusterte Wolken

schieben sich gekonnt voran

In schwärmender Bewunderung

öffnet sich

gerade eben noch schlafendes

Himmelszelt

Unbändiges Staunen

lässt tief durchatmen

Tupfend

berührt orangenes Sonnenlicht

aufstrebendes Grün

 

Sehnsüchtige Erwartung

ihr wohltuendes nährendes Licht

einzufangen

gestreichelt zu werden

Wie wunderschön es doch hier ist

Einzigartige Idylle

Erwachender Himmel

Erwacht bin auch ICH

 

 

 Anfang

 

 

 

Herzschlag der Welt

(geschr.7.4.2003)

 

 

 

Noch einmal einen Regenbogen seh'n

am leeren Himmelszelt

Einen Engel, der klares Wasser reicht

in schwarzer vergifteter Welt

Wenn Irrlichter jedes Gefühl missbrauchen

Hass und Zwietracht sich paaren

Träume unerfüllt vom Himmel fallen

wird Liebe im Zorn begraben

 

 

Noch einmal den Herzschlag der Welt erleben

nach Zeit, die noch bleibt, nicht fragen

Wenn weißes Haar mir die Antwort gibt

vergebens sind Müh und Plagen

Rufe des Windes in quälendem Schmerz

Gerechtigkeitssterne werden richten

Letzter Sonnenstrahl haucht Liebe ins Herz

bevor wir uns selber vernichten

 

 

 Anfang

 

 

 

Harmonie

(geschr.13.4.2003)

 

 

 

Wenn Giftgedanken

hinterrücks

des Menschen Herz getroffen

ward manche Träne nie gesehn

Vertrauen

tief gebrochen

Mit warmen Händen Liebe reichen

bevor der Tod

sein Urteil spricht

Genug

der tiefen Herzblutzeichen

gestreift

geschlagen ins Gesicht

Wenn all die Scherben sprechen könnten

sie wünschten sehnlichst

Harmonie

Der Mensch

nur schulterzuckend fragt

Verdammt

wie war das nochmal

Wie?

 

Anfang 

 

 

 

So viele Traeume

(geschr.18.4.2003)

 

 

 

So viele Träume in meinem Herzen

von verstaubtem Alltag zugedeckt

Genährt von Verzicht

unter pochenden Schmerzen

unter traurigen Augen des Schweigens versteckt

 

 

So viel Sehnsucht brennt in meinen Adern

die Ketten zu sprengen

die sie noch blockieren

Kein Stein der Vernichtung zwingt zum Hadern

sie jemals aus den Augen zu verlieren

 

 

So viel Wehmut hinter Unglückstränen

träumt von streichelnder Liebe

sucht ein wärmendes Nest

Wäre dies der letzte Traum der mir bliebe

ich lebte ihn endlich

bevor das Glück mich verlässt

 

 

Anfang 

 

 

Es wird vergehen

(geschr.19.5.2003)

 

 

 

Wenn das Gestern wir verlassen

fern vom Schmerz vergangner Tage

stellt des Morgens wage Hoffnung

selbst den hellsten Tag in Frage

 

 

Und die Zeit verlorner Träume

tief im Abgrund kranker Seele

sich in engsten Schluchten windet

sucht verzweifelt neue Wege

 

 

Doch wenn Tränen still sich betten

in des Glaubens Schoß der Hoffnung

wird ein Stern der Liebe neu geboren

hinweg verglühender Erinnerung

 

 

 Anfang

 

 

Meine Staerke

(geschr.21.5.2003)

 

 

Ein Universum Liebe -

mein weit geöffnetes Herz

In sensiblen Adern gehärtetes Blut

reißt quälende Wunden in Schmerz

Jedes kalte Jahr der Lügen

ließ vom Eis ein Stück zurück

in des ausgebrannten Körpers

längst vergessnen Seelenglücks

 

 

Doch im tiefsten Schwarz der Tränen

wartend Kräfte rebellieren

fühlbar nah im Strom des Lächelns

fließend Glücksmomente spüren

Niemals mehr auf morschem Holz

fern von trocknen Ufern treiben

nur noch furchtlos meine Stärke

neuen Lebensmut beweisen

 

 

Anfang 

 

 

Wenn Traeume wandern

(geschr.9.6.2003)

 

 

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Mutig

wandern unsre Träume

Tür an Tür die Nacht durchschreiten

Schmale Stege schließen Räume

die doch vorher Wünschen

galten

*

Wenn

ein Herz dann Zweifel weint

selbst Vertrauen salzig schmeckt

sich kalte Nacht mit Zorn vereint

scheint warmer Atem

zugedeckt

*

Doch

im Klang der Sehnsuchtslieder

schwingt die Hoffnung leise mit

Und das Lächeln findet wieder

seinen Platz für neues

Glück

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 Anfang

 

 

Manchmal

(geschr.26.6.2003)

 

 

 

Manchmal

schließe ich die Augen

fühle leise meinen Herzschlag

Mal liebe ich ihn wegen seiner tiefen Wärme

Doch dann verfluche ich ihn

wenn sein Takt meine Seele quält

und diesen kalten Schmerz einfach dalässt

weder fragt ob ich ihn brauche

noch versteht

warum ich so sehr weine

Dann ist es Zeit die Augen zu öffnen

um sehend zu werden

diesen Schmerz

anzunehmen

 

 

 Anfang

 

 

Leise fluesternd

(geschr.15.8.2003)

 

 

 

Die Traurigkeit seiner Stimme

dringt wie flehender Hilferuf an mein Ohr

Etwas in mir will aufstehen

Alles dreht sich

Hilflos fällt mein Ich zurück

in einen kahlen Traum aus fehlenden Farben

Und immer wieder vernehme ich ihn

diesen Klang

der so schmeichelnd vertraut

dennoch eindringlich bittend mein Herz berührt

Ein Klang

Leise flüsternd

in ihm vereint ein Universum Liebe

Und etwas in mir steht auf

nimmt seinen Mut bei der Hand

und sagt ihm etwas Wundervolles ins Ohr

Leise flüsternd

JA

 

Anfang 

 

 

 

...und Frohsinn wohnt in kalten Herzen

(geschr.14.12.2003)

 

 

 

Wenn all die Narben grauer Welt

des Zornes Sprache fänden

sich kleiner Mut dazu gesellt

und Tränen klagen könnten

kein Richterspruch jemals erwäge

zu prahlen von goldenem Wissen

kein Heuchler noch träumend läge

auf dicken verlogenen Kissen

 

 

Doch die Erde dreht sich weiter

enger Schuh folgt ihrem Lauf

sorglos tanzt der schwarze Falter

und der Tag nimmt Nacht in Kauf

Trügerisch des Clowns Gesicht

Amors Pfeile giftig schmerzen

Beifall klatscht der Egoist

Frohsinn wohnt in kalten Herzen

 

 

 

Anfang 

 

 

 

Was bleibt

(geschr.11.1.2004)

 

 

 

Es traten Menschen in mein Leben

aus deren Münder

Wahrheit in Strömen floss

Doch sehr schnell verrieten kurze Beine

dass das Wasser

längst bis zum Halse stand

 

Endlose Tiefe des Brunnens

in die das Kind gefallen

von sattem Schmutz getränkt war

und Verletzung

jegliche Rettung verneinte

 

Und es traten Menschen in mein Leben

aus deren Münder Worte

Kraft der Sonne gleich strömten

Worte

die einfach nur in den Arm nahmen

dennoch reich berührten

und tausendfach Seelentrost schenkten

 

Es waren und sind Menschen

deren stille Einzigartigkeit vermag

ein bleibendes Denkmal

in meinem Herzen zu errichten

bis über den Tod hinaus

 

 

 Anfang

 

 

Dieses Leben

(geschr.7.3.2004)

 

 

 

Es gibt diese Tage an denen

Zweifel laut fragen ob

*::::::::::::::::*

*::::::::::::::::*

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*::::::::::::::::*

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*::::::::::::*

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*:*

DIESES LEBEN

*:*

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*::::::*

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*::::::::::::::::*

wirklich des Menschen

Zeit sei

...und die einzige Antwort gar so leis klingt

wie der Herzschlag dieser Welt

*

 

 

 Anfang

 

 

Traumgeflochten

(geschr.4.4.2004)

 

 

 

Klagendtief

schweres Bündel ‘Leben’ zwang

prall gefüllt

mit tosendem "Du musst!"

Erst als die Seele vergewaltigt

bin ich pfeifend ausgestiegen

im Gepäck

mein hoffnungsleichtes "Nein!"

 

 

Lebensstark

schwang neue Freiheit

auf himmelblauer Schaukel

doch schon bald

zerrte Umkehr an den Seilen

Abgestürztes Selbstvertrauen

blind in alte Muster fiel

weil mein "Nein"

nur traumgeflochten war

 

 

 Anfang

 

 

Du armes Schwein - wie bist du klein

(geschr.30.4.2004)

 

 

 

Ich sehe sie gar königlich von hohem Rosse winken

vortrefflich tönt ihr Lobgesang auf’s fehlerfreie Ich

Wo affektierte Arroganz und thronend’ Ego stinken

riecht gold’ne Nase selbstverliebt eigens wahre Sicht

 

 

Solang geworf’ne Steine niemals wie ein Bumerang

steriler Ordnung weiße Weste derb beschmutzen

und stark geschwellte Brust im Spiegel Gaffer fand

getraut nur Feigheit sich des Stiefels Tritt zu putzen

 

 

Glaube mir die Räder ihrer Irrfahrt werden rosten

Frack und Zwirn versinkt sodann im Heuchlerdreck

um suhlend von Moral weit aufgeknöpft zu kosten

ein armes Schwein nun einzig’ Wahrheit schmeckt

 

 

 Anfang

 

 

 

FreiSein

(geschr.29.7.2004)

 

 

 

Ich

flog mich frei

wie ein Vogel

 

 

des Käfigs Stahl

gesprengt

durch meiner Sinne

Erwachen

nur noch weit fort ::::::::::::::::::::::::::::::::starre Schwingen

des Irrglaubens:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::warfen ab

roter Kuss:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::ihr

könne Wahrheit:::::::::::::::::::::::::::frostiges

schmecken::::::::::::::::::::::::Gefieder

jeder Atemzug

vom Blau des Himmels

trug mich

 

 

wissend

jede Umkehr

ließe

mich

leise

s

t

e

r

b

e

n

 

 

 Anfang

 

 

 

...wenn Schmerz leichter wird

(geschr.3.8.2004)

 

 

 

Sie bluten nicht mehr

die zertretenen Herzblüten

Der Seele Wunde

treibt frisches Grün

~*~

Ich nehme meine Schuhe

in die Hand

lauf mutig ein Lächeln

auf steinigen Weg

 

 

Anfang 

 

 

 

 

Gewissheit

(geschr.7.8.2004)

 

 

 

....*.*...............................*.*....

*.*..............*.*...............*.*.............*.*

*.*.......................*.*......*.*......................*.*

*.*.......Als das Blau.....*.* ....dieser Nacht........*.*

*.*..........................verstummte........................*.*

*.*....................sang dein Atem noch..................*.*

*.*......................auf meiner Haut......................*.*

*.*......................ließ dein Mund.....................*.*

*.*.........nie wirklich Abschied schmecken. ....*.*

*.*...................da mein Herz.................*.*

*.*......................längst...................*.*

*.*..............tief verseelt............*.*

*.*.....mit deiner Sonne.......*.*

*.*.............................*.*

*.*...Wiederkehr...*.*

*.*..............*.*

*.*.......*.*

*.*.*.*

**

 

 

Anfang

 

 

Neujahrsgedanken

(geschr. 31.12.2004)

 

 

 

 

Gesundheit und Glück an allen Tagen

Ein Lichtstrahl für einsame Herzen

Helfende Hände, die nicht verzagen

wo Elend und Hunger tief schmerzen

 

Menschliche Güte für Arme in Not

ein Streicheln auf faltigem Gesicht

Eine Handvoll Liebe - so purpurrot

dass jeder Tag ein Sonnenaufgang ist

 

 

 

 Anfang



Ein Festtagsgedanke
(geschr. 17.12.2005)



Wenn im gold’nen Schein
des Kerzenlichts
der Liebe ein Nest gebaut

*

öffne dein Herz
nimm sie an die Hand
die Menschlichkeit
und geh die endlose Straße entlang

um

*

in einsame Fenster zu schauen

 

Anfang

Freunde fuer die Ewigkeit
(geschr. 02.02.2006)
für Karin



Deiner Stimme Klang ist wie Sternenfunkeln
wie ein Streicheln des Windes bei Nacht
Jedes Wort malt Licht in mein Seelendunkel
und keine Träne hat über mich Macht

Dein Vertrauen hüllt mich ein in Wolkenweiss
ist Sonne für das Blühen in mir
Du bist für mich da, wenn der Himmel weint

und dafür dank’ Ich herzlich Dir



 Anfang

 

AbendSonne
(geschr. 09.07.2006)



So schließe nun deine Lider
das Gesicht gen Sonne
doch wachen Auges
deren Wunder fühlend
Lass dich des Lärms entkleiden
wirf ab der grauen Klänge
Tief und zärtlich ist

ihr Verwöhnen der Sinne

Und Wolken wandern still
in samtene Nacht
mit ihnen müd geword’ner Tag
Dreht sich ein letztes Mal um
atmet Zufriedenheit aus

...und der Abend
taucht in goldene Stille

 

Anfang 

 

Alt

(geschr. 26.09.2015)

 

Was bleibt

 

Ein gebeugtes Leben

am Fenster verweilend

der faltige Blick schweift hinaus

über welkenden Atem

farbloser Sommer

 

Zeit wird zur Traumreise

in düstere Räume

die längst nicht mehr bewohnt

Kinderlachen

aus Umarmung gelöst

 

verloren die Kraft

aufzustehen

aus einem Spiegelbild

das tränen-blind verzerrt

und kalte Schatten werfend

zerspringt

 

Die gesenkten Lider

müde-gezeichnet

zitternd

die schmalen Finger

die doch einst

kraftvoll das Leben trugen

 

Ein vernarbtes Herz

in Stille gefangen

 

 Anfang

 

 

MagerSucht

(geschr. 17.10.2015)

 

 

 

 

Nach kräftezehrend krassen Diätversuchen

ihr Blick im Spiegel den Irrglauben schenkt

es wär' noch immer kein Erfolg zu verbuchen

sie trotzigen Schrittes zur Waage lenkt

 

Noch viel zu dick sind die Arme und der Po

der tägliche Gang zum Klo wird zur Sucht

sich zu belügen macht sie heiter und froh

in Schüsseln und Töpfen nach „mager“ sucht

 

Appetitzügler könnt' sie sich besorgen

die sie heimlich vor der Mutter versteckt

merkt es ja nicht, weder heute noch morgen

und bisher ist doch kein Misstraun' geweckt

 

Ihre Seele gekrümmt wie ein Elendshaufen

Gedanken kreisen Tag und Nacht ums Gewicht

könnte 5 Kilometer im Park noch laufen

und spürt nicht mal dass sie fast daran zerbricht

 

Selbst Knochenfraß und fahle Haut nicht stören

für sie ist es „Schönheit“ – doch die Uhr sie tickt

mit dem irren Abnehm-Wahn aufzuhören

zu verleugnen – dass es eine Krankheit ist

 

 

 Anfang

 

 

Als Alle lachten

(geschr. 18.10.2015)

 

 

floh ihr Zorn

auf das regennasse Dach

balancierend

wie auf schwankendem Seil

zitternd wie ihr Mut

dann

Angst ignorierend

 

+

 

Weich wird sie fallen

in den Schoß des Vergessens

wo dem Spott endlich

jegliche Nahrung

verwehrt

 

+

 

Vor klaffender Tiefe

Tränen

ungesehen klagen

doch im Echo des Lachens

letzter Schrei

verhallt

 

+

 

und dann

 

s

p

r

a

n

g

 

 

sie

 

 

...und alle weinten

 

 

Anfang 

 

 

Fliehende Augen

(geschr. 27.10.2015)

 

 

 

 

Erst als sie keine Kleider mehr tragen wollte

nahmen sie gewahr

hier schreit eine entblößte Seele

 

 

Die Süße schmeichelnder Zungen

knüpft Nacht für Nacht

ein Netz aus heuchlerischer Nähe

hin zu kindlicher Unschuld

Wie so oft stellt sie sich schlafend

die schmalen Händchen

versteckt zur Faust geballt

sich stumm dem Raub ihrer Kindheit

ergebend

 

Ein nackt gebeugtes Schicksal

Schutz kriechend

in übelriechende Ecken

die voll von Erbrochenem

Fliehende Augen

erträumen ein reines Spiegelbild

raus aus „beschmutzt“

fern von Alpträumen

deren Dornen sich blutig

in den Schlaf bohren

 

 

zurück ins Leben

 

Anfang

 

 

Ungebrochen

(geschr. 21.11.2015)

 

 

Was Anschlagswahn

glaubte

sterben zu sehen

 

+

 

trat

erhobenen Hauptes

aus der Asche

 

 

Anfang 

 

LebensSpiegel

(geschr. 24.1.2016)

 

 

 

 

Die Einen schöpfen stets aus voll gepackten Taschen

der Augen Gier lässt nur nach Wohlstand sie streben

Die Andren den Kuckuck am Hausrat haben kleben

dreh'n ihren letzten Cent noch um und sammeln Flaschen

 

Die Einen sind stets sorgsam im Umgang mit dem Wort

Es ist die Waage die das Gold zum Munde führt

Die Andren wissen – da hat ein Waschweib schon gerührt

und mit der Lauge schwimmt Verstand im Abfluss fort

 

Die Einen können Morgens im Spiegel sich noch seh'n

und Münchhausen nie das Wort erteilt zum Lügen

Die Andren sind längst meisterlich im „Balken biegen“

und ihr Gesicht lässt selbst Pinocchio abseits steh'n

 

Die Einen heißen Hans – sind in das Prahlen verliebt

geschwellte Brust rühmt sich mit Auto, Haus und Boot

Die Andren seh'n bescheiden im Grau ihr Morgenrot

und Genügsamkeit lebt – wer sein letztes Hemd gibt

 

 

Anfang

 

 

Arroganz

(geschr. 7.2.2016)

 

 

 

 

 

A . . . . . . . . Auf dem Thron der Eitelkeit sitzend

R . . . . . . . . Reich an Überheblichkeit

R . . . . . . . . Ruhend in Distanz und Hochmut

O . . . . . . . . Ohne jegliches Erkennen der eigenen Blasiertheit
G . . . . . . . . Gutem Glauben – Nichts und Niemand stehe über ihm/ihr
A . . . . . . . . Als stolzer Gockel spazierend
N . . . . . . . . Nicht an Selbstherrlichkeit zu übertreffen
Z . . . . . . . . Zertreten des Anderen Herzblüten

 

 

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Blueten der Poesie

(geschr. 23.2.2016)

 

 

 

 

¸¸ `´•.¸¸¸¸.•`´¸

`´•.¸¸ `´•.¸¸Die¸¸.•`´¸¸.•´´
`´•.¸¸`´•.¸¸Liebe zur ihr¸¸.•´´¸¸.•´´
`´•.¸¸ `´•.¸¸wird in der Stille geboren¸.•´´ ¸¸.•´´
`´•.¸¸ `´•.¸¸sie malt¸¸.•´´¸¸.•´´
`´•.¸¸schillernde Wahrheit¸¸.•´´
`´•.¸¸ `´•.¸¸ `´•.¸¸und Märchen¸¸.•´´ ¸¸.•´´ ¸¸.•´´

`´•.¸¸ `´•.¸¸zugleich¸¸.•´´ ¸¸.•´´

`´•.¸¸`´•.¸¸und solang sie nicht¸¸.•´´ ¸¸.•´´

`´•.¸¸den Glanz der Sprache¸¸.•´´

`´•.¸¸verloren¸¸.•´´

`´•.¸¸`´•.¸¸`´•.¸¸`´•.¸¸.¸¸¸¸.¸¸.•´´¸.•´´¸.•´´¸¸.•´´

`´•.¸¸werden Worte veredelt¸¸.•´´

`´•.¸¸`´•.¸¸für die Ewigkeit¸¸.•´´ ¸¸.•´´

`´•.¸¸`´•.¸¸`´•.¸¸¸¸.•´´ ¸¸.•´´ ¸¸.•´´

`´•¸¸¸¸•´´

`´•¸•´´

 

 

 

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Das Laecheln der Traeume

(geschr. 14.3.2016)

 

 

 

 

Manchmal
reicht es einfach nicht
ihm den hellsten Raum
zu schenken
den bequemsten Platz
anzubieten
und das Wünschekästchen
mit Hoffnungsgrün
zu schmücken

Dann fang ihn ein
den schönsten Traum
gib sein Lächeln ihm zurück
war viele Monde
ein Wanderer der Nacht
klopft schon nah
an Tür und Fenster
bitt ihn rein
den müden Gast

und
reich vom Leben ihm
ein Stück

 

 Anfang

 

 

 

 Heuchelnd 

 (geschr. 13.5.2016)

 

 

 

><

 

Schmeichelnd

gereichte Worte

auf goldenem Tablett liegend

Zu schwer

wiegt der Schein

Verdorben

riecht ihr Werben

Bitteres Gedankengut

liegt zu schwer im Magen

als dass es jemals

munden könne

 

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Kindermund

(Elfchen)

(geschr. 27.6.2016)

 

 

Köstlich
die Rotznasen
Großhirn der Fantasie
oft und gern belächeltes
Mundwerk

 

 

 

 

 



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