Abschied/Schmerz/Verlust

 

 

 

 

Nie mehr Trauer

(geschr.28.1.2003)

 

 

~

 

 

Wenn du traurig bist, lausche einer schönen Melodie

 

 

Der Klang wird dich behutsam in ein Haus tragen, in welchem

 

 

der Trauer auf ewig alle Türen

 

 

verschlossen

 

 

sind

 

 

 

 Anfang

 

 

 

Schwarzer Himmel

(geschr.4.2.2003)

 

 

~ >< ~ >< ~ >< ~

 

 

So schwarz war der Himmel

noch nie

Doch die Nacht

mit ihren funkelnden Sternen

leuchtet

in die Tiefe deines Herzens

zu ergründen

den

unsagbaren

Schmerz

 

  

 

~ >< ~ >< ~ >< ~

 

 

 

Anfang

 

 

 

A*N*G*S*T

(geschr.25.2.2003)

 

 

 

 

Frierend eingeschlossen in Seelenschmerz

Angst kriecht in jede Ader

Rast durch Blutbahnen

Nimmt Besitz

Unbarmherzig wild pochend

greift sie an

Kämpft ihren Kampf

Gewinnt

Hämisches Lachen dem ewigen Verlierer

 

 

><

 

 

Erinnerungen quälen

Winden sich wie Schlingen um den Hals

Ziehen und Zerren

Stück für Stück zerbröckelt jeder Gedanke

Aufgerissene Augen voller Furcht

starren ins Nichts

Fahles Gesicht trägt tiefe Furchen

Kalter Schweiß

Verkrochen in äußerste Winkel

Hilfeschrei des Herzens

verhallt

 

 

><

 

 

Aufstehen kostet Kraft

die nicht mehr vorhanden

Nur noch ausgebrannt

Dem Boden näher als dem Himmel

Der Abgrund wartet

gierig sein Opfer zu verspeisen

  

 

Keine Rettung

  

 

Nur Dunkelheit

 

 

><

 

 

Anfang

 

 

 

 

Ein Tag ohne dich

(geschr.28.2.2003)

 

 

 

Ein Tag ohne dich

lässt mich den Regenbogen suchen

Geborgenheit gab er stets

Doch heute?

Kalter Regen aus düsteren Wolken

In tiefen Pfützen steh ich allein mit mir

Verschwindet, ihr grausamen Wolken!

~~~~Sie verstehen nicht~~~~

~~~~Niemand versteht~~~~~

Spüre kalte Tränen

die meinem Gesicht Schmerz bereiten

Nicht schon wieder Schmerzen!

Hinter dicken Wolken versteckt - dein Lachen

Es muss dort sein

Hätte es doch gehört

Erdrückende Stille auf nassem Asphalt

~*~

Nacht zeigt ihr Gesicht

Hässliche Fratzen zieren schwarzen Himmel

Was mach ich hier?

Mich selber verletzen?

Ziellos umhergeirrt im Dschungel Einsamkeit

Regen verwischt letzte Spuren

~~~~Du fehlst mir furchtbar!~~~~

~~~~Hör doch, wie ich leide!~~~~

Sekunden der Hölle hautnah erlebt

Nasses Tuch fällt

Mit ihm eine letzte Träne

~*~

Leise Schritte nahen

Ich habe Angst so allein

Hochgeschlagener Kragen soll mich schützen

Nur nicht umdrehen

~*~

Eine zärtliche Stimme flüstert: Hallo Liebling ...Ich bin doch bei dir

 

 

 Anfang

 

 

 

Gefangen in der Tiefe

(geschr.2.3.2003)

 

 

 

 

In

den

Weiten

des Meeres

Auf tiefstem Grund liegend

Unsagbarer Schmerz, der niemals vergeht

S~e~e~l~e~n~s~c~h~m~e~r~z

Fest eingeschlossen im Herzen einer Muschel

Weder Sonnenstrahlen noch befreiende Gedanken

erreichen jemals das Innerste

Gefangen im Sog der Tiefe

Auf Erlösung hoffend

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

* * *Wann werden starke Netze emporheben* * *

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

* * * *an die Ufer des Vergessens* * * *

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

* * * * * * * * * * * * * * * * * *

* * * * * * * * * * * * * * * *

 

 

 

 

 

Anfang

 

 

 

Schmerzmauer

(geschr.5.3.2003)

 

 

 

 

 

An________________ein

 

 

Einstürzen

 

 

der Schmerzmauer________________________fest geglaubt

 

 

Sah doch

 

 

einen schweren Stein_________________________________schon locker sitzend

 

 

Doch

 

 

was ich auch tue______________________________________Jeder Weg

 

 

ist

 

 

von Neuen___________________________________________________gepflastert

 

 

  

 

Anfang 

 

 

 

Einengende Liebe

(14.3.2003)

 

 

 

Große Gefühle

zu fest gelebt

Liebe

klammernd

erdrückend

Unfähig

allein zu atmen

Jeder Versuch

Zwingen zu lösen

egoistisch denkend

ignoriert

belächelt

Signale standen auf Rot

Warum jetzt loslassen?

Freiräume fordern?

Sträubend

spricht Verstand:

Ich liebe doch nur!

Gedankenchaos

Jedes Wort

ungeordnet

verletzend

Eine Hand löst sich langsam

Für immer?

In fragenden Augen

hämmernder Schmerz

verlassen zu werden

Aus enger Umarmung

gelöste Herzen

Auf sich allein gestellt

Getragen von Hoffnung

zurückzufinden

Sprache

neu zu erlernen

Erste Gehversuche

in räumlicher Trennung

Eine Tür fällt ins Schloss

Wieder angelehnt

in stillem Schweigen

Vertrauensvoll wartend

 

 

Anfang 

 

 

Hoffnungssterne

(geschr.15.3.2003)

 

 

*....*....*.....*.....*.....*.....*.....*.....*.....*.....*.....*

..*....*.....*.....*.....*.....*.....*......*.....*.....*....*

...*.....*.....*.....*.....*.....*......*.....*.....*.....*

Hände

tasten

suchen Zärtlichkeit

Leer

dein Platz neben mir

Stille

Vertrauter Geruch

raubt mir den Verstand

In jedem Winkel meines Herzens

bist Du

Ein wenig Schlaf finden

aber verdammt

wie?

Werden deine müden Augen

Ruhe finden?

Da

wo du jetzt bist?

Furchtbarer Alptraum

rüttelt wach

Am Fenster

der Einsamkeit stehend

Hoffnungssterne

schmücken schwarze Nacht

es sind nur wenige

ihr Glanz

matt geworden

aber

sie sind da

gehören uns

ich weiß es

...*.....*.....*.....*.....*.....*......*.....*.....*.....*

..*....*.....*.....*.....*.....*.....*......*.....*.....*....*

*....*....*.....*.....*.....*.....*.....*.....*.....*.....*.....*

 

 

Anfang

 

 

Lebe ich noch?

(geschr.16.3.2003)

 

 

 

Schmerzvolle Gedanken

getragen

von Raum zu Raum

vom Tag zur Nacht

Schwer

wie Ballast

ziehen sie zu Boden

da

wo ich mich

wiederfinde

Aufstehen

schmerzt

Kraftraubende Tränen

schwer

wie

rollende Steine

Schwarze Nacht

trägt

unerträgliche Stille

Wo bist Du?

meine Sterne?

Kein Zeichen

Lebe ich noch?

Ich weiß es nicht

 

 

 

 Anfang

 

 

 

Sehnsuchtsworte

(geschr.19.3.2003)

 

 

 

___

/II\

IIIII

IIIII

(\\\\\\\\\\\\\\\\\IIIII/////////////////)

\\\\\\\\\\\\\\\\\IIIII/////////////////

IIIII

IIIII

(\\\\\\\\IIIII////////)

\\\\\\\\IIIII////////

IIIII

\II/

::

::

Sehnsuchtsworte

::

lasst euch

::

sacht

::

vom leisen Weinen

::

meines Herzens

::

über verhangenen Himmel

::

tragen

::

Wehmutswolken

::

zeigen euch den rechten Weg

::

::

::::

::

 

 

 

 Anfang

 

 

 

Alptraum

(geschr.20.3.2003)

 

 

><><@><><><><><><@><><><><><><@><><><><><><@><><><><><><@

><>@@><><><><><>@@><><><><><@@><><><><><@@><><><><><>@@

 

 

Rosen

aus Liebe geschenkt

 

 

 

Alpträume

verzerren das Bild

 

 

 

Schwarz werdend

das Rot der Rose

Pfeilschnell

jagen verletzende Dornen

lähmendes Gift

in Schmerzzentren

Grausames Spiel

beginnt

 

 

Gedanken an Liebe

besitznehmend eingekreist

Restlose Zerstörung

jeglicher Erinnerungen

Kein Platz

für wärmende Gefühle

Kaltschnäuziges Schwarz

regiert

Das Zepter

längst in festen Händen

siegessicher

 

 

Zielgenau gesteuert

packen fremde Hände

Todeswerkzeug

feige

hinterrücks

Schallendes Lachen

vollstreckt

 

 

Getroffene Seele

in kriechender Abwehr

Schutz sucht

Kein Entrinnen

Es ist vollbracht

 

 

Letzter Atemstoß

aus blutrotem Mund

 

 

 

 

Anfang 

 

 

 

Traenen - Spiegel der Seele

 (geschr.22.3.2003)

 

 

 

 

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*

 

 

Hastig

schwimmendes Leben

 

 

*

 

 

verfolgt

von Schmerz

 

 

*

 

 

Untergehende Gefühle

 

 

*

 

 

Hoffnungslos

treibend

 

 

*

 

 

dem Tränenmeer

entgegen

 

 

 

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*

 

 

 

Anfang 

 

 

 

 

Stark sein

(geschr.5.4.2003)

 

 

 

Ein Tag im April

Regentropfen perlen sacht

über kühles Gesicht

Kälte kriecht hoch

Geruch von Verletzbarkeit

Nasser Asphalt

gläsern und leer

wie mein Blick

der sich tief nach unten senkt

Beine

wie Blei

mühsam schleppend

hin zu jenem Ort

den wir so sehr liebten

Zurück?

Niemals!

Entgegen

aller Vernunft

nur noch einmal hier sein

Nähe spüren

 

 

 Anfang

 

 

Großer Schwur

stark zu sein

wird erbärmlich klein

Ein kalter Ort

wie er mich angrinst

höhnisch

herablassend

als wollte er sagen:

Was quälst du dich unentwegt?

Hast den Weg verlassen

der geradeaus führte!

Stille

lässt Schritte

wie Hufeisen schallen

Wahrheit

hinter sich herziehend

 

 

Nichts ist mehr

wie es war

 

 

 

Anfang 

 

 

 

Einsamkeit

(geschr.12.4.2003)

 

 

 

>< ° >< ° >< ° >< ° >< ° >< ° >< ° >< ° >< ° >< ° ><

Einsamkeit

mauert weinende Sehnsucht

in erdrückende Räume ein

Lebenslust droht jämmerlich zu ersticken

Im Alleinsein

wohltuenden Halt gesucht

der nie da war

nur geglaubt

In kaltem leblosem Licht erstarren Gefühle

zu verletzendem Eis

Trügerisch erscheinend

all die Phrasen

 

 

 

 

"Ich brauch euch nicht"

"Mir geht’s doch gut"

 

 

 

 

Gefangensein in tiefer Isolation

Weggeschlossenes Lächeln

in Selbstzweifeln

geduldet

akzeptiert

>< ° >< ° >< ° >< ° >< ° >< ° >< ° >< ° >< ° >< ° ><

 

 

 Anfang

 

 

 

Traenenkuss

(geschr.27.6.2003)

 

 

 

 

Mein Mund

formt deinen Namen

immer und immer wieder

Was weiß Ferne schon von tiefer Sehnsucht?

Sie schürt erbarmungslos jedes traurige Gefühl

wie ein beißendes Feuer

das sofort brennenden Schmerz entfacht

sobald es Berührung findet

Wie oft möchte ich von deinen Lippen kosten

die Süße unserer Liebe

Dann liegt Tränenkuss salzig auf leisem Wunsch

und lässt ihn weinend erstarren

Und ich sehe in den Spiegel meiner Seele

Lächelnd sagt er

Du wirst nicht mehr lange weinen

Vertrau mir

Bald verliert sich die Ferne

weil deine Liebe

mehr als Tränen weint

sie weint Nähe

 

 

 Anfang

 

 

 

 

Tiefe Sehnsucht

(geschr.4.7.2003)

 

 

 

 

...ich spüre sie

mit jedem Herzschlag wartender Liebe

in allen so verlassen erscheinenden Räumen

gelebter Zweisamkeit

die meiner Sinne schmeichelnd

noch einen Hauch herben Duftes in sich tragen

an deren grauen kalten Wänden

Schwermut weinend herunter tropft

sich mit tiefer Leere unendlicher Nacht vereint

und wie ein starrer schwarzer Teppich

mir zu Füßen liegt

Dann blickt endlose Traurigkeit

aus dem Fenster meiner Sehnsucht

über schmerzendes Wolkengrau weit hinweg

sich nur eine wärmende Sekunde

fernen Lichts zu stehlen

um sie ewig liebkosend in den Armen zu halten

Ein sanftes Lächeln umspielt frierenden Mund

und erlösend atmet das Herz meiner Seele

jenes vertraute Wiegen innerer Ruhe

denn da draußen winkt weinend

mir deine Sehnsucht zu

 

 

 

 Anfang

 

 

 

Wenn meine Liebe...

(geschr.11.8.2003)

 

 

 

 

Wenn meine Liebe Trauer trägt

weil sich das Alleinsein seinen festen Platz nahm

und all die Sehnsucht

offene Wunden meines Herzens nicht zu schließen vermag

dann wünsche ich so sehr

die Zeiger der Uhr würden Mitleid zeigen

mir seine vermisste Wärme mit ihrem Takt näher bringen

diesem quälenden Schmerz die Kälte nehmen

ihm endlich ein Ende zu bereiten

Wenn meine Liebe Trauer trägt

weil das Salz vieler Tränen schwer auf müden Lidern liegt

sich geborgen fühlt

zwischen matter Haut und schwachem Wimpernschlag

auf meine Seele freundlich grinsend Macht ausübt

dann trag ich schweigend

die schwarzen Tücher meiner Traurigkeit zu Grabe

da wo kein wärmender Lichtstrahl Berührung findet

auf dass sie für ein langes Lächeln in Vergessenheit geraten

Und ich drehe mich langsam um

gehe wieder einmal in den hellen Tag hinaus

neue Zuversicht atmend

meine weinende Sehnsucht im Herzen

 

 

Anfang 

 

 

 Die Schwärze regiert

(geschr.13.8.2003)

 

 

 

Sie sei verflucht!

Noch immer regiert sie

die Bosheit lähmender Schwärze

Ihr Zepter wild schwingend

treibt sie in die Enge

in eine endlose Ferne ersehnten Lichtstrahls

stürzt sich siegessicher

auf unzählige Schwachpunkte

labt sich an klaffenden Wunden

die köstlich nach Schmerz und Angst schmecken

Noch erlaubt es ihre Macht

den Würgegriff um meinen sträubenden Hals zu legen

Noch hält ihr Blick mich gefangen

Doch wehe!

Kehrt sie mir nur ein einziges Mal den Rücken zu

nur ein einziges Mal

dann werde ich

frei sein

 

 

 Anfang

 

 

Eine Lüge zu viel!

(geschr.26.10.2003)

 

 

 

 

Nun geh endlich fort

und schließ die Tür für immer

die mir einst

den Himmel versprach!

Jedes schmeichelnde Wort

trug schon längst eine Lüge

die mein Herz

wie Messerstiche traf

 

Doch wenn du glaubst

dass ich zerbreche

so muss ich dich enttäuschen

Meine Seele wird niemals erfrieren

denn die Hoffnung atmet weiter

sehnt ein kleines warmes Nest

Meine Träume werd’ ich nie verlieren!

 

 

 Anfang

 

 

 

Rote Scherben

(geschr.9.11.2003)

 

 

 

 

Wieder zog ein langer Sommer

sein grünes Band

durch mein graues Leben

Und als gerade ein Traum geboren

fiel schon kühles Laub

in sein offnes Grab

 

Da steh ich nun

auf tausend roten Scherben

nichts als nackte Haut

hüllt mein Sein

Eisig weht der Sturm der Erkenntnis

mir seinen Spott ins Gesicht

und der Atem müder Seele

flieht in heile Welten zurück

Doch zerbrochen

liegt das Glas der Zeit

und ihr Takt

weint rote Tränen

 

 

 

 Anfang

 

 

 

Wenn Liebe stirbt

(geschr.16.11.2003)

 

 

 

 

Träge fließt des Lebens Sinn

gesättigt

vom Schwur großer Worte

Vertrauen längst verlernt

sich in Endlosschweigen hüllt

Lautlos

fällt Glaube ins Nichts

 

Und nur erahnen

lässt sich ein Gefühl

dem selbst in Abgrundtiefen

stets der Himmel gewiss

Was einzig bleibt

ist nur der Liebe Sterben

in des Heuchlers

gähnender Umarmung

 

 

Anfang 

 

 

In stillen Momenten

(geschr.1.2.2004)

 

 

 

Wenn sie mich wieder fragen

die stillen Momente geschlossener Augen

was wohl des Herzens Weh

wie unerreichbar fern doch

der Seele Ruh

dann schenkt Sehnen mir ein Lächeln

und öffnet sie behutsam

die kleine Schublade der Erinnerung

Als könne ihr Inhalt Gedanken lesen

wird Vergangenheit noch einmal

zu Leben erweckt

 

Das Auge mag kaum sehen

was Gewissheit ihm verschwiegen

Doch längst verwelkt fällt das Grün

gelebten Augenblicks

Aus rosaroten Briefen

tropft dahin der Worte Schmerz

und Zeit malt Trauer

in müdes Wolkenweiß

Wo Traumes Klang sich einst erhob

raunt der Wind sein Abschiedslied

Verlust begleitet

von tonnenschweren Schritten

 

 

Anfang 

 

 

 

Schwarzer Regen

(geschr.8.2.2004)

 

 

 

Erdrückende Stille

kriecht über grauen Asphalt

Wie so oft

ist sie mir wieder Freund

jene bohrende Kälte

lang währender Nächte

die meiner Seele quälend inne wohnt

Zum Anfassen nah

wächst Einsamkeit mir ins Gesicht

und gesenkter Blick

lässt wortlos gewähren

 

In tiefen Pfützen stehend

weine ich mir einen Regenbogen

ein schützendes Dach

wärmender Seelenfarben

Doch schwarzer Regen

färbt des Tages Sonnenkleid

und Nacht bleibt mir treuer Begleiter

auf vertrauten Wegen zurück

in kalte Obhut

wartender Finsternis

 

 

Anfang 

 

 

 

In Sturmes Mitte

(geschr.13.5.2004)

 

 

><

><<<<><<<<><<<<><<<<><<<<><<<

><

Gedankenwirbel in Sturmes Mitte

Wortehagel prasselt nieder

unaufhörlich

so fern von Verstehen

doch so tief

der Wunden Gewahrsam

Auf grauen Wolken zog längst Unheil heran

><

Nur eine Wahrheit durfte gelten

trug starke Flügel bessren Wissens

Gefühle ignoriert

wo längst feiner Regen fiel

Der Seele Wunsch nach Harmonie

ungehört verweht

versteckt belächelt

von Arroganz zertreten

><

><<<<><<<<><<<<><<<<><<<<><<<

><

 

 

 

 Anfang

 

 

Eisblumen

(geschr.18.6.2004)

 

 

 

 

Versiegt

sind meine Lebensflüsse

Zugefroren

liegt ihr Quell

Dürstend

klopft Sehnsucht an kalte Stille

Doch

verspottend

malen Eisblumen

nur

frostiges

E

r

w

a

c

h

e

n

 

 

 

 Anfang

 

 

 

Glaeserne Umarmung 

(geschr.28.6.2004)

 

 

 

 

Gefühle

wärmen nicht im Vorbeigehen

 

In Sturm habe ich mich verwandelt

zu erzürnen

Deines gläsernen Daseins

wenn kalte Schulter mich schmerzte

Umarmung

nie Heimat fand

 

Auch Du wirst gehen

mir den Ring blinder Hoffnung

vom Finger streifen

 

Doch suche mich nicht

wenn neue Lebenspfade locken

denn schneidend folgt selbst dein Fuß

und dein Schritt

hallt längst schon im Vergessen

 

 

Anfang

 

 

Kinder des Krieges

(geschr.20. 7. 2004)

  

 

Sie atmen den Tod

in ihre kleinen Lungen

Knöchernes Mahl

stillt Hunger

der schmerzt

 

Nichts bleibt ihnen

als zu verharren

in Schutt und Asche

während jubelnde Macht

Blut und Trümmer

fliegt

 

In endlos kalten Nächten

fliehen Sonnenträume

sehnend

einer Handvoll Frieden

fern

längst erblindender Gebete

 

Doch des Drachens Freiheit

abgrundtief fällt

in seinem letzten

Feuerflug

 

Horizonte

schweigend zugedeckt

vom Leichentuch

sterbenden Glaubens

 

 

Anfang 

 

 

...doch Sterne fanden meine Seele

(geschr.5.8.2004)

 

  

 

In Liebe vereint - auf immer und ewig

Doch

Schwarze Jalousien

malten Einsamkeit

um das Haus

meiner Träume

Angst

war reiches Mahl

das grauen Alltag

stets sättigend

nährte

Von dicker Schminke

verwischte Spuren

dem Nachbarn

sonniges Lächeln

schenkten

Jeder Faustschlag

in die Seele

ließ Beugung kriechen

Alternder Himmel

in Blut ertrank

Hier unten

sang kein Vogel mehr

war Licht

wertvoller Schatz

der niemals

geborgen

...doch Sterne fanden meine Seele

 

Anfang 

 

 

 

 

 

 

Was wird sein ?

(geschr.6.11.2005)

 

 

 

 

Sag mir - was wird sein
wenn deine Blicke sich verdunkeln
eines Tages
weil keine Rose mehr
in ihnen blüht für mich

wenn dein Mund mir
mit traumhafter Süße
Geschichten erzählt
aus deren Wahrheit nur
ein Meer von Bitternis strömt

 

Sag mir - was wird sein?

wenn all die Gesten inniger Liebe
weggeworfen und verkümmernd
an unsrem Wegrand liegen
und niemand
ihr leises Sterben sieht

wenn jeder neue Morgen
keine Sonne mehr trägt
weil unsre Seelen
schutzlos frieren
aus Umarmungen gelöst


Sag mir - was wird sein?

 

 

 

 

 

 Anfang

 

 

 

 und manchmal

(geschr. 15.9.2006)

 

 

 

 

sind es Tage

die sich in Trägheit schaukeln

zu schwach

dem Lichte Nahrung zu sein

des Irrglaubens

sie hätten schon alles

von der Welt gesehen

dazu verdammt

hinter geschlossenen Türen

zu verkümmern

um dann

doch manchmal

ja manchmal wieder

in müden Schuhen loszulaufen

einen Weg zu suchen

einen Ausweg

 

 

 Anfang

 

 

 

 Weisse Waende

(geschr. 2.10.2015)

 

 

Schwarzer Himmel

brach sich an weißen Wänden

eilige Schritte ließen erstarren

Als wäre

ein steinerner Vorhang gefallen

kroch Kälte

in jeden Winkel des Raumes

 

Ein Gefühl aus Angst

und Nicht-Begreifen-Wollen

überschlug sich wild

drängte sich erbarmungslos

zwischen Hoffen und Licht

 

Viel zu früh kam ein Winter

der Eisblumen gebar

nahm das Lachen

mit sich fort

ließ Nebelschleier zurück

 

Noch nicht bereit

die schwarzen Tücher auszubreiten

 

Der nächste Morgen

tränende Gewissheit

 

ein Schild an der Tür

und von fern

aus leisem Munde

vernahm ich noch

 

„Besuchst du mich morgen wieder ?“

 

 

 

Anfang 

 

 

 

Im Endlos meines Schmerzes

(geschr. 13.10.2015)

 

 

 

Im Endlos meines Schmerzes

war ich einsam

trauernd

allein

 

Ich ging durch die Zeit

wie über winterliche Wiesen

Die klirrende Kälte taumelnder Worte

warf ihren schmerzenden

Mantel über mich

 

In zertretenem Traume

Gefühle starr in Eis verharrend

die einst als Tränen warm

mir von den Wangen liefen

als die Liebe

noch nichts von Schwermut

vernahm

 

Gefrorene Tage

Wochen und Jahre

Nichts wärmte

Nichts

gab meinen Schritten Flügel

Niemand öffnete die eisernen Tore

zum Licht

 

...erst als ich ging

mich selber verlassen hatte

blühten neue Spuren

 

auf Scherben

im Asphalt

 

 

 

 Anfang

 

 

 

Ich werde die Engel fragen

(geschr. 20.10.2015)

 

 

 

 

Es war ein lauer Frühlingsmorgen

nichts barg ein Ahnen

Tränen formten Worte

die stumm in dein Leiden sanken

Ein Beben hinterm Horizont

als meine Umarmung

im letzten Berühren

leise mit dir starb

 

Man sagt - da wo du jetzt bist

soll es dir gut gehen

Ja ich weiß

es soll mich nur trösten

 

Ich habe den Nachtwind gerufen

seine kühlenden Hände

auf meine trauernde Stirn zu legen

den Tag angefleht

mir dein Lachen

auf einem schillernden Regenbogen

ins Himmelsblau zu tragen

 

Niemals soll es enden

dieses unbändige Wünschen

die Lebensuhr würde

nur noch einmal

für Sekunden rückwärts laufen

und ihr Takt sei dein

pulsierender Herzschlag

 

 

Weinst du auch so oft

wie ich ?

 

 

ich werde die Engel fragen

 

 

Anfang

 

 

Seelenweh

(geschr. 02.02.2016)

 

 

Möcht' meine Sonne
in dein Schweigen legen
wenn du
aus Nebeln steigend
das Lied der Nachtigall
suchst

Zeit wandelt träge
unter Sternen
Trauerblüten treiben im Wind
Die Knie sind müde
wollen ruhen
an weißen Perlenstränden
im Heimweh
zu dir selbst

… doch Dämmerung
hüllt ins Gewand der Stille
und die Muschel
die du erträumtest
bleibt leer

 

 

Anfang

 

 

 

 

Einen Traum traeumen

(geschr. 28.4.2016)

 

 

 

 

 

Wenn kühle Schatten deine Seele berühren

Fluch der Finsternis ins Spiegelbild eindringt

und fremde Mächte deine Gedanken führen

Dämonentanz inmitten Träumen beginnt

 

Wenn angstvolle Blicke eine Zuflucht suchen

wo kalter Schweiß zerwühlte Kissen dir tränkt

tausend Nervenbahnen jene Nacht verfluchen

die als Alptraum sich auf müde Lider senkt

 

Dann sucht der innere Kampf den Duft der Blüten

und all dein Sehnen formt eine Handvoll Licht

Wie Engelsflügel des Kindes Schlaf behüten

Einen Traum träumen - der Seelenruh verspricht

 

 

 



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